Drawings – Zeichnungen

Vorlagen meiner Zeichnungen sind meist von mir aufgenommene Fotos, die ich von der Farbästhetik befreie und deren Aussage ich durch die Umwandlung in Grafit oder Kohle hervorhebe und somit in meinem Sinne manipuliere.

Bei meiner Serie „Les Deux“ tritt dies deutlich zu Tage. Hier ist für mich die Interaktion der Protagonisten der zentrale Punkt der Bildaussage. Ob also eine Zeichnung „schön“ aussieht, ist für mich nicht entscheidend, sondern lediglich das, was sie ausdrückt.
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Kennzeichnend für meine Bilder ist die Symbiose von Fotografie und Zeichnung. Fotografieren ist der erste Schritt, der Prozess des Schauens, festgehalten mit Hilfe der Kamera. Die eigentliche Entwicklung des Bildes folgt im zweiten Schritt – nicht in einer Dunkelkammer, nicht am Bildschirm, sondern auf dem Zeichenpapier.

Photos – Fotografien

Eine Zeit lang war für mich das Fotografieren für nur Mittel zum Zweck. Sie dienten fast ausschließlich dem Erstellen von Vorlagen für meine Zeichnungen. Dies änderte sich jedoch, als mir klar wurde, dass beides das Sehen gleichermaßen schult: das Fotografieren wie das Zeichnen.

Straßen sind die Lebensadern unserer Gesellschaft und jede davon erzählt ihre eigene Geschichte, die ich aus meiner Sicht mit der Kamera einfange.
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Schwarzweiß-Fotos kommen naturgemäß der Zeichnung näher als ein Farbbild. Ein Foto in Farbe mag ästhetisch sein, aber eines ohne hat für mich häufig mehr Gewicht und zeigt mir eher die Seele des Motivs.